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Das Borsigpalais
Das Palais des Kommerzienrats August Julius Albert von Borsig wurde 1877 von dem Berliner Architekten Richard Lucae errichtet.
Das Gebäude reichte bis in die Voßstraße hinein, in der auch sein Eingangsbereich lag. Von den neueren Gebäuden des Wilhelmplatzes hielt Adolf Hitler das Borsigpalais für eines der wenigen architektonisch gelungenen Bauten. Doch vielleicht spielte auch der Name des Bauherren eine Rolle bei Hitlers Entschluss, die Fassade des Palais in die Neue Reichskanzlei zu integrieren. Die Familie Borsig unterstützte Hitler großzügig auf seinem Weg an die Macht. Hitler liebte eine versteckte Symbolik in seinen Bauten. Auch wenn das Borsigpalais selbst fast vollständig für die Neue Reichskanzlei abgerissen wurde, so war es für Speer und Hitler nur logisch, dass seine Fassaden Bestandteil der Reichskanzlei wurden.
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