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Borsigpalais
Richard Lucae baute dieses Palais 1875-77 für den Geschäftsmann August Borsig. 1933 mietete die Reichsregierung das Gebäude und nutzte es als Sitz des Vizekanzlers, Franz von Papen. 1934 kaufte das Deutsche Reich das Borsigpalais. Noch im selben Jahr baute Albert Speer das Palais zum Sitz der SA-Führung aus. Dabei entstanden Durchgänge zum benach-barten Erweiterungsbau der Reichskanzlei. 1938 integrierte man das Borsigpalais in den Bau der Neuen Reichskanzlei, wobei man die Straßenfassaden erhielt, das Gebäude aber entkernte und die rückwärtigen Fassaden für die Errichtung des Ehrenhofes abriss. 1945 wurde das Palais während der Schlacht um Berlin beschädigt. 1947 erfolgte die Freigabe zum Ausbau von Baumaterial; drei Jahre später wurden die Reste zusammen mit dem Ostflügel der Neuen Reichskanzlei gesprengt. |
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