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Bayerische Gesandtschaft
Das bekannte Architekturbüro Kyllmann und Heyden entwarf 1892 die Bayerische Gesandt-schaft. Bismarck hatte angeregt, hier Amts-gebäude zu errichten. Er wollte damit der Abwertung des Regierungsviertels durch den Bau von Mietshäusern in der erst 1871 angelegten Straße entgegenwirken. Am 30. Januar 1934 verloren die Länder durch das „Reichsgesetz zum Neuaufbau des Reiches“ ihre Eigenständigkeit. Die Gesandtschaft hatte keinen Sinn mehr. Das Deutsche Reich kaufte das Grundstück 1935, um dort die bereits geplante Neue Reichskanzlei errichten zu können. Bereits im Frühjahr 1936 wurde die Gesandtschaft abgerissen, jedoch blieb ihre Fassade zunächst stehen, um eine unschöne Baustelle während der Olympischen Sommer-spiele 1936 zu vermeiden. Im Herbst 1936 fiel dann auch der Rest des Gebäudes. |
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