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Mosse-Palais
Der deutsch-jüdische Verleger Rudolf Mosse beauftragte 1880 die Architekten Ebe und Benda, das Gebäude Leipziger Platz 15 umzubauen und zur Voßstraße 22 hin zu erweitern. Das so entstandene Mosse-Palais beherbergte nicht nur eine bedeutende Kunstsammlung, sondern wurde auch zu einem Treffpunkt der Berliner Kulturschaffenden. 1932 ging der Mosse-Vorträge insolvent. Da ab 1933 massiv gegen Deutsche jüdischer Abstammung, vorgegangen wurde, flüchtete die Familie Mosse, nachdem sie unter dem Druck der Nazis auch den Rest ihres Besitzes hatte aufgeben müssen. Das Palais wurde ab 1934 Sitz der „Akademie für Deutsches Recht“ und die wertvolle Skulptur des Ehrenhofes durch einen Löwen des Bildhauers August Gaul ersetzt.1945 wurde das Palais teilweise zerstört. 1947-48 erfolgte der Abriss der Ruine. |
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